Frauenkirche

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Jeder in München kennt die zwei Türme unserer Frauenkirche. Dort gibt es einiges zu erkunden, sie ist wirklich einen Ausflug wert. Die Frauenkirche ist nicht nur eine Kirche, sie ist ein Dom. Der volle Name ist: „Dom zu Unserer Lieben Frau“. 20.000 stehende Menschen fasst die Kathedrale des Erzbischofs von München.

Angeblich hat im Dom der Teufel seinen Fußabdruck hinterlassen. Für einen schnellen Bau soll der Baumeister Jörg von Halspach mit dem Teufel um seine Seele gewettet haben. Dieser forderte als Gegenleistung, dass die Kirche ohne Fenster gebaut wird. Der Teufel stand an jener markanten Stelle, von der man in der Tat keine Fenster sehen kann, da sie von den Säulen verdeckt werden. Vor lauter Wut stampfte er so fest mit dem Fuß auf, dass im Stein sein Abdruck zurückblieb. Er hatte die Wette verloren. Wütend verwandelte er sich in Wind und wollte den Bau zerstören. Er versucht es wohl noch immer, denn wenn man in die Nähe des Doms kommt oder ihn betritt, ist stets eine leichte Brise zu spüren.

Für Besucher ist der südliche Turm der Frauenkirche zugänglich und es geht mit einem Aufzug hinauf. Oben angekommen sieht man nicht nur die sieben riesigen Glocken des Turms aus nächster Nähe, sondern man hat auch einen wundervollen Blick über die Stadt hinweg bis zu den Alpen. Entgegen der weitverbreiteten Behauptung, dass der Nordturm aufgrund eines Baufehlers einen Meter höher wäre als der Südturm, sind die beiden Türme der Frauenkirche mit 98,57 Metern und 98,45 Metern fast gleich hoch. Übrigens wurden beide Türme erst 36 Jahre nach der Fertigstellung der Kirche errichtet, da zunächst kein Geld mehr da war und der Baumeister Jörg von Halspach verstarb. Den Münchner gefielen die „Welschen Hauben“ anfangs gar nicht. Die Hauben sind an den Felsendom in Jerusalem angelehnt. Heute wären sie beim Wahrzeichen der Landeshauptstadt München nicht mehr wegzudenken.

Adresse:
Frauenplatz 12
80331 München

Öffnungszeiten

www.muenchner-dom.de

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