Sicher im Schnee – Mit Felix Neureuther

Mehr Sicherheit beim Wintersport

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Sicher im Schnee Kinder

Ab auf die Piste!

Skifahren ist gesund, macht Spaß und bietet jede Menge Abwechslung an der frischen Luft. Selbst die kleinsten Schneefreunde stehen schon früh auf den Brettern und genießen den beliebten Wintersport. Damit es auch beim Skivergnügen bleibt ist die Sicherheit beim Skifahren das höchste Gebot. Das ist auch das Ziel der Initiative „Sicher im Schnee“! Felix Neureuther unterstützt die Initiative bereits in der dritten Saison.

Felix Neureuther

Initiative „Sicher im Schnee“

„Sicher im Schnee“ ist eine 2007 gestartete Initiative für mehr Sicherheit im Wintersport. Träger sind INTERSPORT, die weltweit erfolgreichste Verbundgruppe im Sportfachhandel, sowie DSV aktiv, der Partner des Skisports für Sicherheit, Aufklärung und Information im Deutschen Skiverband. Aktueller Botschafter von „Sicher im Schnee“ ist der deutsche Profi-Rennläufer Felix Neureuther. Die Initiative bietet mit der Online-Plattform www.intersport.de/sicher-im-schnee eine große und interaktive Wissensdatenbank rund um das Thema Sicherheit im Wintersport. Durch Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und eine Anzeigenkampagne werden Informationen zur Unfallprävention an die acht Millionen Wintersportler in Deutschland kommuniziert. In der bereits 1975 gegründeten Stiftung Sicherheit im Skisport (SIS) engagieren sich INTERSPORT und DSV aktiv schon seit vielen Jahren gemeinsam für weniger Unfälle und Verletzungen auf der Piste.

Kids auf der Piste

Felix Neureuther gibt Tipps für Wintersport mit Kindern

Den Berg auf Skiern hinuntersausen und den ganzen Tag im Schnee toben – Kinder lieben weiße Winterlandschaften. Damit die ganze Familie den Skiurlaub auch in vollen Zügen genießen kann, gibt Felix Neureuther nützliche Tipps für Wintersport mit Kindern. Felix Neureuther, der selbst eine Skischule betreibt, liegt die Ausbildung von Kindern und Jugendlichen besonders am Herzen. Deshalb engagiert er sich seit 2014 im Rahmen der Initiative „Sicher im Schnee“ von INTERSPORT für mehr Sicherheit im Wintersport – und dazu gehören natürlich auch die Nachwuchsfahrer.

Sicher im Schnee Kinder Eltern

 

Spaß ist nicht gleich Harakiri
Im Vordergrund des Skifahrens stehen stets der Spaß und die Freude an der Bewegung. Dennoch ist es notwendig, auch das Verantwortungsbewusstsein der Kinder früh zu schulen. Ein besonders wichtiger Stichpunkt ist das vorausschauende Fahren. Felix Neureuther rät grundsätzlich:„Es geht immer darum, vor einer Abfahrt das Gesamtgeschehen einzuschätzen und dann erst über Fahrspur und Geschwindigkeit zu entscheiden“. Das korrekte Verhalten auf der Piste sowie eine gute Skitechnik erlernen Kinder ab drei Jahren am besten in der Skischule. „Ich bin das erste Mal auf Skiern gestanden, da war ich zweieinhalb Jahre alt. Eine Altersbeschränkung gibt es also nicht. Es kommt darauf an, wann Eltern das Skifahren mir ihren Kindern ausprobieren wollen und ob das Kind Spaß daran hat“, sagt Felix Neureuther.

Fahrvergnügen in der Gruppe – die Skischule
Ob Schneepflug, Kurven fahren oder kleine Sprünge – in der Skischule lernen Kinder alles, was es für ein sicheres Schneeerlebnis auf den Brettern braucht. Gemeinsam mit Gleichaltrigen stehen für die Kids nicht nur kleine Abfahrten auf dem Programm, auch der Spaß in der Gruppe gehört in der Skischule dazu. Felix Neureuther erinnert sich noch gut an die eigene Zeit in der Skischule: „Auch meine Eltern haben meine Schwester und mich in Kinderkurse unter Gleichaltrige gesteckt. Wir sind zwar trotzdem viel miteinander gefahren, aber der regelmäßige Skiunterricht fand in der Skischule und im Verein statt – ohne Eltern.

Passende Ausrüstung für Kinder
Kinder benötigen im Vergleich zu erwachsenen Skifahrern besonderen Schutz –  Felix Neureuther erklärt warum: „Sicher sollten Kinder anders geschützt werden als Erwachsene. Gerade auch weil ihre Knochen nicht so fest sind. Bei Kindern sind deshalb Rückenprotektor und Helm absolute Pflicht!“ Felix Neureuther empfiehlt Eltern nicht das Skimaterial der älteren Geschwister weiterzureichen – häufig erweist sich dieses als unpassend. Besonderen Wert legt der Profi weiterhin auf Ski, Schuh und Bindung. Gut sitzende Skischuhe können das Unfallrisiko minimieren, da sie Kindern den nötigen Halt geben. Darüber hinaus muss die Bindung immer auf das Fahrkönnen des Kindes eingestellt sein. Nur so kann sie im Falle eines Sturzes im richtigen Moment auslösen. Da Kinder besonders schnell lernen und besser werden, sollte die Bindung während der Saison von einem Experten nachgestellt werden.
Auch die Kleidung trägt zur Sicherheit auf der Piste bei: Knallige Farben machen nicht nur Spaß, die Kinder sind in bunter Skikleidung im Schnee besser sichtbar.

Sicherheitscheck für KidsSicher im Schnee Kind Maße

Skihelm Kinder Sicher im Schnee

Passformcheck Helm

Auf den Ski- und Snowboard-Pisten der Alpen bestimmen Helme mittlerweile das Bild, auch wenn es in Deutschland noch keine Helmpflicht gibt. Bei Kindern und Jugendlichen liegt die Tragequote sogar deutlich über 90 Prozent. Und das ist gut so, denn Kopfverletzungen können gravierende Folgen haben, gegen die ein Helm schützt. Umso erstaunlicher ist es, dass in der Gruppe der Wintersportler über 60 nur knapp jeder zweite einen Helm trägt.

  • Helme im Fachgeschäft kaufen
  • Passform testen:
    Den Helm aufsetzen, Kinnriemen offen lassen und den Helm auch nicht mit Kopfbandverstellung nachjustieren. Dann energisch den Kopf von rechts nach links und von oben nach unten bewegen. Verrutscht der Helm dabei nicht, sitzt er richtig. Er darf aber auch nicht drücken. Außerdem sollte der Helm weder zu tief im Nacken sitzen, noch das Sichtfeld beeinträchtigen. Kinnriemen und Kopfband sind nicht zur Größenregulierung da, sondern um den Sitz fein zu justieren.
  • Immer Helm und Skibrille gemeinsam testen:
    Die Skibrille muss zum Helm passen: Er sollte im Stirnbereich mit der Skibrille bündig abschließen, sodass weder Kälte noch Schnee eindringen können.
  • Auf einfache Bedienbarkeit achten, am besten mit Skihandschuhen
  •  Akustische Abschirmung:
    Um sich auf der Piste zu orientieren und das Gleichgewicht zu halten, spielen die Ohren eine wichtige Rolle. Der Helm sollte das Hörvermögen deswegen nicht zu stark abdämpfen.
  • Bequemlichkeit und Hygiene:
    Die Polsterung des Kinnriemens sollte fixiert sein, damit sie sich auch bei heftigen Bewegungen nicht verschiebt. Die Innenpolsterung sollte aus hygienischen Gründen herausnehmbar und waschbar sein.

Unfallfrei lässt sich ein Helm drei bis fünf Jahre problemlos nutzen. Danach verliert das Material durch Kälte und Sonneneinstrahlung seine Belastbarkeit und Schutzfunktion. Es ist dann an der Zeit, sich einen neuen Helm anzuschaffen. Nach einem Unfall sollte der Helm ausgewechselt werden. Auch wenn man dem Helm von außen vielleicht nichts ansieht, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass er nach einem schwereren Sturz oder Zusammenprall Risse, Brüche oder andere Schäden abbekommen hat.

 

Kinderskischuh Schnee

Der passende Skischuh

Der Skischuh ist entscheidend für den Spaß auf der Piste. Er hält die Füße warm und trocken. Damit der Skitag nicht frühzeitig  durch schmerzende Füße unterbrochen wird, ist es wichtig, dass der Schuh wirklich passt. Die Initiative „Sicher im Schnee“ verrät, wie man den richtigen Schuh findet.

  • Schuhe beim Fachhändler kaufen:
    Hier gibt es professionelle Beratung und die Möglichkeit, unterschiedliche Modelle zu testen. Viele INTERSPORT-Fachhändler bieten mit dem SCHUH COACH die perfekte Beratungsunterstützung, können den Fuß scannen und anschließend mit Hilfe der Software den perfekten Schuh auswählen.
  • Beim Anprobieren Skisocken tragen:
    Die eigenen Skisocken zum Kauf mitbringen. Auf der Piste gehören dann nur die Socken in den Schuh. Einzelne Nähte, zum Beispiel von Funktionsunterwäsche, reichen bereits aus, um schmerzhafte Druckstellen zu bilden.
  • Schuhe richtig anziehen:
    Mit dem Fuß in den Schuh schlüpfen und die Hacke auf den Boden schlagen. Erst wenn die Ferse fest im Schuh sitzt, die Schnallen schließen. In die Skihocke gehen und prüfen, ob die Zehen ausreichend Spielraum haben. Sie sollten in dieser Haltung vorne nicht anstoßen. Beim Stehen dürfen die Zehen die Schuhspitze leicht berühren.
  • Schuhe nicht zu groß kaufen:
    Der Schuh muss dem Fuß Halt geben, ohne ihn in seiner natürlichen Form einzuengen. Vorsicht: Skischuhe werden häufig zu groß gekauft! Müssen die Schnallen über das dritte Raster hinaus geschlossen werden, passt der Schuh nicht.
Projektoren Kinder Skifahren

Kids rundum schützen mit Protektoren

Auch Kinder profitieren mehrfach von einer Protektorweste oder einem einfachen Rückenprotektor: Bei Stürzen oder Kollisionen reduzieren sie das Risiko, sich zu verletzten. Gleichzeitig steigern Protektoren das Sicherheitsgefühl der Kleinen. „Gerade für Kinder ist der Protektor ein absolutes Muss: zum einen gewöhnen sie sich so früh an den Protektor und er stört auch in Zukunft nicht mehr. Zum anderen schützen sie auch vor anderen Skifahrern und Snowboardern“, ergänzt Experte Christian Wild.

Tauschsystem für Kinderski bei INTERSPORT

Tipp:
Vorallem bei Kindern ist eine gute Ausrüstung sehr wichtig. Die passende Skilänge, eine individuell eingestellte Bindung sowie intakte Kanten und Beläge sind unerlässlich. Kinder wachsten so schnell und oft braucht man jedes Jahr ein neues Equipment. INTERSPORT bietet unter dem Motto „1 x kaufen, 4 x tauschen“ ein preisgünstiges Kinderski-Tauschsystem an.
Ski fahren Kinder

Weitere Informationen rund um das Thema Sicherheit im Wintersport findet man auch unter www.intersport.de/sicher-im-schnee