Festung Kufstein

Eine Reise in die Vergangenheit

Von der Autobahn kennt man sie, die Festung Kufstein. Erhaben thront sie über der Stadt. Endlich haben wir es geschafft und einen Stop in Kufstein eingelegt. Von der Autobahnausfahrt Kufstein ist die Burg nur wenige Minuten entfernt.

Im Jahre 1205 als Besitz des bayerischen Herzogs Ludwig und des Bischofs von Regensburg wurde die Festung Kufstein erstmals urkundlich erwähnt. Sie war Schauplatz zahlreicher kriegerischer Auseinandersetzungen und heiß umkämpftes Objekt zwischen Bayern und Tirol.

Das Parken war kein Problem. Im Zentrum von Kufstein gibt es einige öffentliche Parkplätze und Parkhäuser. Der Haupteingang zur Festung befindet sich direkt im Stadtzentrum hinter der Stadtpfarrkirche St. Vitus, in unmittelbarer Nähe des Rathauses.

Am Haupteingang kauften wir unser Ticket – sehr positiv: die Familienkarte gilt für alle eigenen Kinder. Das ist immer ein Vorteil bei drei  😉

Rundgang in der Festung

Bevor wir mit unserer Tour starteten luden wir uns den Audio-Guide als App herunter. Zur Verfügung stehen die „Klassik-Tour“ mit einer Dauer von 60 Minuten und die „Highlights-Tour“ mit einer Dauer von 30 Minuten. Wir entschieden uns für die kurze Variante.

Zur Festung gelangt man über einen Fußweg oder mit der Panoramabahn. Wir nahmen die Bahn und in kürzester Zeit gelangten wir mit dem mechanischen, gläsernen Aufzug nach oben, direkt in die Burg.

Kaiserturm

Der Kaiserturm war besonders beeindruckend. Im unteren Bereich sind die Mauern bis zu 7,5 Meter stark. er wurde nach den Vorstellungen von Kaiser Maximilian 1518 – 1522 gebaut. Mitte des 18. Jahrhunderts wurde in seinem obersten Stockwerk ein Staatsgefängnis eingerichtet. Dort oben besuchten wir die Ausstellung über die Geschichte dieses Gefängnisses. Unsere Kinder waren sehr interessiert und gingen von einer Zelle in die Nächste um zu sehen wer damals dort eingesperrt war. 

Aussicht, Felsengang & Tiefer Brunnen

Unser Rundgang war wie ein kleines Abenteuer. Die Aussicht von der Festungsanlage war herrlich. Uns bot sich ein hervorragender Blick auf Kufstein und den Inn.  Der Felsengang führte uns unter einen Teil der Festung entlang und faszinierte die Kids sehr. Von hier aus gelangten wir zum tiefen Brunnen. Der geschlagene Brunnen war ursprünglich 65 Meter tief. Aber auch jetzt, mit seinen 57 Metern, war er sehr beeindruckend.

Folterkammer & Heldenrogel

Die Folterkammer durchquerten nur wir Großen. Sehr bildhaft wurden die damaligen, schauerlichen Künste dargestellt. Für Erwachsene absolut sehenswert.

Zurück warfen wir noch einen Blick in die Heldenorgel, eine der größten Freiluftorgeln der Welt. Wir stiegen nun zu Fuß hinab in die Stadt und verließen die Festung über den gedeckten Aufgang. 

Gleich um die Ecke der Festung fanden wir eine Eisdiele und schlossen unseren Ausflug nach Kufstein mit einem leckeren Eis ab.

Fazit

Ein spannender und lehrreicher Ausflug. Die Festung beinhaltet viele spannende Geschichten und faszinierende Schauplätze. 

Adresse:
Festung
6330 Kufstein
Österreich

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