Vogelschutz

Bestens vorbereitet auf die Wintergäste

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Wintervögel sind die vertrauten Vogelarten wie Amsel, Drossel oder Sperling, die bei Schnee und Kälte ausharren und den Winter in ihren heimischen Gefilden verbringen.
Seit mehr als zehn Jahren werden sie bei der „Stunde der Wintervögel“ von der Bevölkerung in Deutschland und Österreich gezählt, um Aufschluss über ihren Bestand und dessen Entwicklung zu bekommen. Die Zählung erfolgt im Garten, auf dem Balkon, aus dem Fenster oder im Park. Experten nutzen hierzu ein Fernglas, um die Tiere möglichst gut und nah zu beobachten und sie gleichzeitig nicht zu stören. Mit dem digital guide von SWAROVSKI OPTIK verbindet der Nutzer das Beobachten zugleich mit dem Identifizieren der Vögel – und kann nebenbei seine Entdeckung via soziale Netzwerke mit Freunden teilen. Damit es im nächsten Januar möglichst viel zu zählen gibt, hat das Tiroler Familienunternehmen die besten Tipps zur Verköstigung der Wintergäste zusammengestellt.

Wann?

Sinnvoll ist die Fütterung im Winter von November bis Ende Februar. Spätestens bei Eis und Schnee sollte Hilfe angeboten werden, einige Organisationen wie der BUND Naturschutz in Bayern empfehlen, nur bei dauerhaft geschlossener, hoher Schneedecke und gleichzeitigem Frost mit unter minus fünf Grad zu füttern. Keinesfalls sollte die Gastfreundschaft über den Winter hinaus reichen, denn das schadet den Tieren mehr als es nutzt.

Was?

Unbedingt trockenes Futter: Auch wenn es schneit oder regnet, muss das Futter trocken bleiben. Geeignet zum Füttern sind laut Naturschutzbund Österreich Sonnenblumenkerne, Hanf, Hirse, Getreidekörner, Fett-Kleie-Gemische, Haferflocken, Obst, Rosinen, Wildbeeren, Futterringe und Futterknödel, Kokosnusshälften mit Rinderfett oder Rindertalgstücke.

Futterrezept für Weichfresser wie Amsel oder Rotkehlchen: In einer Pfanne etwas Öl leicht erhitzen und Getreideflocken dazugeben. Nicht so stark anbraten, dass die Flocken braun werden, sie sollen sich lediglich mit dem Öl vollsaugen. Abkühlen lassen.

Futterrezept für Körnerfresser wie Finken, Sperlinge und Ammern: In einem Topf Kokosfett oder Rindertalg (Industriefett ist ungeeignet) erwärmen und Sonnenblumenkerne, Haferflocken, Hanfsamen oder Weizenkleie oder Nüsse dazugeben. In ein Gefäß füllen, abkühlen lassen und an einer Schnur aufhängen. Besonders geeignet sind dafür kleine Tonblumentöpfe.

Achtung: Speisereste oder gewürzte und gesalzene Speisen sind ungeeignet, denn schon geringe Salzmengen können tödlich wirken. Auch Brot ist nicht zu empfehlen, da es im Magen der Vögel aufquillt.

Wo?

Das ist gar nicht so einfach, wissen die Experten vom LBV. Denn während Amseln, Drosseln, Rotkehlchen, Heckenbraunelle und Bergfink am liebsten am Boden fressen, bevorzugen alle Meisenarten hängendes Futter. Allerdings aus rein egoistischen Gründen, denn sie sind die Einzigen, die gut an dieses Futter kommen und haben daher so kaum Konkurrenz. Spechte, Kleiber und Gartenbaumläufer speisen am liebsten an einer Baumrinde und in einem Futterholz. Besonders Fettfutter fressen sie hier gerne. Buchfink, Feld- und Haussperling sowie dem Star ist die Art der Futterstelle weitgehend gleichgültig mit einem leichten Hang zu Futtersäulen beziehungsweise Futterhäuschen. Hier kommt auch der Gimpel/Dompfaff am liebsten vorbei.

Was ist noch zu beachten?

Am besten geeignet sind Futterspender (Futtersilo), in denen die Tiere nicht im Futter herumlaufen und es mit Kot verschmutzen können. Wer dennoch herkömmliche Futterhäuschen verwendet, sollte diese regelmäßig mit heißem Wasser reinigen und täglich nur wenig Futter nachlegen. Als Standort ist eine übersichtliche Stelle optimal, sodass sich keine Katzen anschleichen können und gleichzeitig die Vögel gut zu beobachten sind.

NABU-Vogelhaus

Um allen Wünschen gerecht zu werden, empfiehlt SWAROVSKI OPTIK ein Futtersilo mit Anbau aus Baumrinde und einer Futtersäule als Anhänger. Für das Häuschen selbst bietet der NABU folgende Do-it-yourself-Anleitung:

Das braucht man:

18 mm starke Fichten-, Tannen- oder Kiefernholzbretter
10 mm starke Holzleiste (ca. 80 cm lang)
3 mm starkes Plexiglas
Circa 40 verzinkte Nägel, besser Holzschrauben
2 Ösenschrauben mit Holzgewinde
Ein Seil zum Aufhängen (mindestens einen Meter lang)

Und so wird’s gebaut:

Einzelteile mit ihren entsprechenden Maßen aussägen.
Bodenplatte, Seitenwände und Zwischenwand zusammenschrauben oder nageln.
Die zwei Plexiglasscheiben, die den eigentlichen Futterspender darstellen, an beide Seiten der aufrechten Holzteile anbringen. Wichtig: Einhalten eines Abstands zur der Bodenplatte von rund zwei Zentimetern, damit sich die Körner gut verteilen können.
Beide Dachplatten aufsetzen, wobei eine befestigt und die andere mit einem Scharnier versehen werden kann. So kann sie hochgeklappt werden und das Nachfüllen von Futter wird ermöglicht.
An den beiden Seitenwänden werden die Ösenschrauben ins Holz gedreht, an denen nun das Seil für die Aufhängung befestigt werden kann.

Das Tutorial dazu gibt es auch auf YouTube.

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SWAROVSKI OPTIK
SWAROVSKI OPTIK mit Sitz in Absam, Tirol, ist Teil der Unternehmensgruppe Swarovski. Das 1949 gegründete österreichische Unternehmen ist auf die Entwicklung und Herstellung fernoptischer Geräte von höchster Präzision spezialisiert. Die Ferngläser, Teleskope, Zielfernrohre und optronischen Geräte werden weltweit von anspruchsvollen Anwendern bevorzugt. Der Erfolg des Unternehmens basiert auf seiner Innovationskraft, auf der Qualität und Werthaltigkeit der Produkte, sowie auf ihrem funktionalen und ästhetischen Design. Die Wertschätzung der Natur ist wesentlicher Bestandteil der Firmenphilosophie und findet ihren Ausdruck in der vorbildlich umweltschonenden Produktion und in einem nachhaltigen Engagement im Rahmen ausgewählter Naturschutzprojekte. 2019 lag der Umsatz bei 158,7 Mio. Euro (Vorjahr: 156,3 Mio. Euro) und die Exportquote bei 91%. Das Unternehmen beschäftigt ca. 980 Mitarbeiter.