Kreta – Ein Stück Paradies in Griechenland

Die schönsten Strände und Ausflüge im Südwesten der Insel

höhle mit meerblick

Kreta – unsere Trauminsel

Die größte Insel Griechenlands ist ein kleines Paradies auf Erden! Unsere Reise führte uns in den Südwesten der Insel. Zu entdecken gab es die schönsten Strände versteckt in Felsbuchten, die nur über enge, kurvige Straßen erreichbar waren. Die Berglandschaft und die Schluchten waren beeindruckend, wild und ursprünglich. Die Zweitausender ragten massiv in die Höhe und kleine Bergdörfer säumten die Wege. Im Landesinneren genossen wir die vielen Oliven- und Obsthaine und amüsierten uns über die Schafherden, die in der Abendsonne die Straßen überfluteten auf den Weg zurück zu ihrem Stall. Die Menschen waren unglaublich gastfreundlich und strahlten eine herrliche Ruhe aus. Hier vergaßen wir Hektik und Stress.

Unsere Tipps für den Südwesten der Insel haben wir für Euch zusammengefasst:

Die Bucht von Kalypso

Kalypso ist eine der schönsten Buchten, die wir während unserer Kretareise besuchten.

Das Wasser ist kristallklar. Es gibt keinen Sand aber dafür Klippen von denen man ins Meer springen kann. Das Meer ist tief und eignet sich hervorragend zum Schnorcheln. In der der Bucht hat sich eine Tauchschule angesiedelt. Liegen und Sonnenschirme befinden sich auf unterschiedlichen Ebenen und können gemietet werden. Wir kamen früh an und somit hatten wir die Möglichkeit unseren Platz frei zu wählen 🙂

Die Bucht liegt direkt an einem Hotel, deshalb muss das Auto außerhalb des Hotelparkplatzes geparkt werden. An der Hotelbar können Snacks und Getränke gekauft werden, allerdings zu überteuerten Preise. Tipp: lieber eigenen Proviant mitbringen. Wir gelangten zu Fuß in die Bucht. Vom Strand von Damnoni (unserem Urlaubshotel) erreichten wir die Bucht von Kalypso in ca. 20 Minuten.

Strand von Damnoni

Der Strand von Damnoni liegt nur ein paar Kilometer östlich von Plakiás entfernt. Feinster Kiessand säumt den Strand und ein kleiner Bach führt ins Meer. Im Bach leben viele Schildkröten. Das Wasser ist sehr sauber und ideal zum Schnorcheln. Wir entdeckten sogar einen Oktopus, was zu großer Aufregung bei den Kindern führte.

Toll auch das Wassersportcenter welches Tret- und Paddelboote, Wasserski, SUPs, Surfbretter, Segelboote und Jet-Ski vermietet. Besonders spaßig war die Fahrt mit der Couch 🙂 Liegen und Sonnenschirme können gemietet werden und sind zahlreich vorhanden. Zwei Tavernen laden die Urlauber zur Einkehr ein.

Préveli – Der Palmenstrand

Vom Parkplatz führt ein steiler Weg hinunter zum Strand Preveli. Das besondere an diesem Strand ist der glasklare Fluss und die wunderbare Vegetation entlang des Flusses. Bei der Einmündung ins Meer bildet sich ein Lagunensee. Einige Schattenplätze findet man unter den Tamarisken.
Am Palmengesäumten Flussufer befinden sich einige Süßwasserbecken, die eine Abkühlung versprechen.

Tipp: Da der Strand sehr beliebt bei den Touristen ist, besuchten wir diesen am Nachmittag als die meisten von ihnen bereits mit den Booten schon wieder abgeholt wurden.

Badebucht Àgios Pávlos

Eine kurvige Asphaltstrasse führt vom Hinterland direkt zur Bucht Àgios Pávlos. Eine schöne Badebucht mit dunklem, feinkiesigem Sand. In das Wasser geht es über teils rutschige Felsplatten. Unsere Kids hatten ihre Badeschuhe dabei und konnten damit gut ins Wasser gehen. Die Bucht ist sehr überschaubar, das Wasser klar und sehr sauber.

Das geologische Wunder von Àgios Pávlos:
Am Strandende führen Stufen hinauf zu einer sehr interessanten geologischen Formation. Die Gesteinsfaltung sind mehrere farblich unterschiedliche Schichten, die durch Faltung entstanden sind und ein akkurates, wellenförmiges Streifenmuster bilden.

Eine sehr schöne Taverne mit großer und leckerer Auswahl an Gerichten befindet sich direkt in der Bucht.

Strand Triópetra

Der Strand ist nach den drei markanten Felsblöcken, die am Ostende des Strandes aus dem Wasser ragen, benannt. In Triópetra hat man die Möglichkeit entweder westlich oder östlich der Felsen den Strand zu besuchen. Wir entschieden uns für den westlichen am Vormittag und den östlichen am Nachmittag (nur 5 Minuten Autofahrt).
Die imposanten Felsblöcke sind vom westlichen Strandabschnitt wunderbar zu bewundern. Hier kann man perfekt eine kleine Kletterpartie mit den Kindern einbauen. Der Strand ist sehr lang und breit. Die Liegen und Sonnenschirme können gemietet werden, sind aber etwas weiter entfernt. Wir entschieden uns für einen Schattenplatz in einer Höhle direkt neben den Felsen. Besonders zu beachten: der Strand fällt schnell und steil ins Meer.

Beim östlichen Strand ist das Meer viel ruhiger und der Strand führt flach ins Wasser. Die Badebucht ist sehr überschaubar und es gibt kostenlose Liegen und Sonnenschirme wenn man in der Taverne isst oder Getränke bestellt. Ein Kajak-Verleih gehört ebenfalls zur Taverne.

Bucht von Plakiás

Landschaftlich wunderschön gelegen mit einem sehr schönen Sandstrand, gehört Plákias definitiv zu einem der schönsten Strände an der Südküste.
Die Berg- und Schluchtlandschaft der Umgebung ist beeindruckend und lädt zu einer Wanderung entlang der Küste ein.

Wir verbrachten hier einen wunderschönen Tag am Strand mit schnorcheln, wandern und spielen. Die Auswahl an Tavernen ist sehr groß und für jeden ist sicher etwas dabei.

Mátala – Das ehemalige Hippie-Dorf

Das Dorf liegt zwischen mächtigen Sandsteinschollen und Felshängen, die in Schichten ins Meer abgleiten. Dazwischen befinden sich die weißen Häuschen und Tavernen von Mátala. Die Höhlenwohnungen, in denen die Hippies in den 1960er Jahren hausten, stehen unter Denkmalschutz. Die Jahrtausend alten Felslöcher sind imponierend und säumen die gesamte nördliche Felswand.

Das Dorf ist unglaublich süß. Bunte Fassaden und Malereien auf den Strassen, viele Tavernen und Cafés direkt am Stand laden zum Verweilen ein.
Nachdem wir einen sehr leckeren Pfannkuchen gefrühstückt hatten, ging es weiter zur Besichtigung der Wohnhöhlen. Gemeinsam stiegen wir die Felswand hoch, entlang der vielen Felshöhlen. Wir genossen den Ausblick auf die Bucht und stellten uns vor, wie damals die Hippies hier wohnten. Faszinierend, wenn man weiss, dass auch Bob Dylan und Cat Stevens in Mátala verweilten. Der Eintritt beträgt nur 2 € pro Erwachsener, Kinder sind frei.

Nach der Besichtigung war eine Abkühlung im Wasser dringend notwendig. Mit Maske und Schnorchel ging es ins Meer. Da der Ort sehr touristisch ist, waren auch die gesamten Liegen und Sonnenschirme bereits vergriffen. Unter den Bäumen fanden wir noch ein schattiges Plätzchen.

Sandstrand Frangokástello

An diesem Strand ist der Blickfang das venezianische Kastell, direkt am Meer. Im Hinterland ragen die Felsmassive in die Höhe. Der Sandstrand mit Lagune vor dem Kastell ist schön weitläufig. Das Wasser ist kristallklar und wärmer als die an den anderen Strände die wir besuchten. Im Meer konnten wir gemeinsam mit den Kindern besonders lange Schnorcheln und die Unterwasserwelt bewundern.

Der Sand fällt ganz flach ins Wasser und ist sehr kinderfreundlich. Strandliegen und Sonnenschirme können gemietet werden. Frangokástello ist nicht so touristisch und wir konnten uns den Platz für unsere Liegen auswählen.

Ágia Galíni – Das ehemalige Fischerdorf

Das Dorf Ágia Galíni liegt am Ausgang eines steilen Tals. Am Hafenplatz befindet sich ein Parkplatz von dem man einen schönen Blick auf die malerisch übereinander gestaffelten Hausfassaden hat. Es gibt auch die Möglichkeit direkt an der Badebucht zu parken.

Vom Hafen läuft man nach links um die Felsen, vorbei an einem deutschen Weltkriegsbunker, entlang der Promenade. Liegestühle und Sonnenschirme (zu mieten und Strandlokale sind vorhanden.

Allerdings fehlte uns das kristallklare Wasser und die Möglichkeit zu schnorcheln. Aus diesem Grund blieben entschieden wir uns für die Weiterfahrt zur Bucht Ágios Pávlos.

Das Antike Dorf Argiroúpoli

Nach einer wunderschönen Fahrt durch das Hinterland vorbei an Obsthaine und Schafherde erreichten wir den alten Ort Argiroúpolis. Der Ursprung geht zurück auf die antike Stadt Lappa. Zu finden sind noch viele Relikte aus der Römerzeit. Wir hatten Glück und ein älterer, griechischer Herr begleitete uns und führte uns zu allen Sehenswürdigkeiten des Dorfes.

Nach der Tour im alten Ortskern ging die Reise mit Auto zur Oase im unteren Dorfteil. Nach nur 5 Minuten Autofahrt erreichten wir die Oase mit mehreren Wasserfällen. Wir entdeckten historische Wassermühlen auch alte Aquädukte. Viele Tavernen säumen den Weg und bieten frischen Süßwasser-Fisch oder Grillgerichte.

Hapimag Resort Damnoni – unsere Unterkunft

#Reisekooperation

Im Hapimag Resort auf Kreta verbrachten wir einen unvergesslichen Sommerurlaub!
Das Resort liegt sehr idyllisch in der Bucht von Damnoni. Die Anlage bietet eine Vielzahl an Ferienwohnungen, die in der weitläufigen Anlage auf mehrere Häuser verteilt sind. Die Wohnungen sind groß, komfortabel und nach Schweizer Standard eingerichtet. Der große Familienpool ließ die Herzen der Kinder höher schlagen. Der Strand in der malerischen Bucht von Damnoni ist mit wenigen Schritten zu erreichen. Das kristallklare Wasser sorgte für pures Bade- und Schnorchelvergnügen. Das hauseigene Wassersportcenter bietet ein großes Angebot an Wassersportarten.

Die Kids und der KiMaPa-Papa drehten mit der Couch ihre Runden oder hatten Riesenspass auf dem Tretboot mit integrierter Rutsche. Im Hapimag Resort konnten wir im Restaurant Enastron oder in der Taverne Poseiden speisen. Die angebotenen Gerichte waren köstlich und die Karte unglaublich abwechslungsreich.

Kinderfreundlichkeit ist im Hapimag Resort Damnoni groß geschrieben. Der Mini & Maxi Club und der Cool Club bieten ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm für die Kids & Teens an. Langeweile kommt hier garantiert nicht auf!

Alles in allem erlebten wir einen unglaublich tollen Urlaub im Hapimag Resort auf Kreta. Sowohl die Kids als auch wir Eltern genossen die sonnigen Tage und erlebten eine wunderschöne gemeinsame Zeit.

Informationen

Kreta – größte griechische Insel
Hauptstadt Heraklion
Zwei Flughäfen im Norden: Heraklion und Chania

Das Hapimag Resort Damnoni liegt im Südwesten der Insel

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